Jörg zu Dohna

Was kostet die Nutzung von geoKOAX Erdwärme?

18 September 2014 von Jörg zu Dohna

Erdwärme-Kosten müssen bei der Anschaffung nicht hoch sein. geoKOAX bietet die Lösung des Investitionsproblems durch geringe Bohrtiefen und -kosten und durch geringe Betriebskosten. Erdwärme kostet damit schon kurzfristig weniger als konventionelle Energie.

Erdwärme ist nicht nur umweltfreundlich und massenhaft überall verfügbar, sie kann auch für viele Hausbesitzer und Bauherren eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Heizungssystemen sein. Was Erdwärme kosten kann, hängt allerdings von vielen Faktoren ab.

Erdwärme, die aus dem Innern unseres Planeten kommt, ist ein Geschenk der Natur. Sie ist nicht nur emissionsfrei, ständig unbegrenzt und überall verfügbar, sondern sie ist vor allem eines: Wie Sonne und Wind bleibt sie kostenlos. Will man allerdings die geothermische Energie aus der Erde wirtschaftlich nutzen, fallen selbstverständlich Kosten an. Zum Beispiel für den Erwerb, die Installation und den Betrieb einer Erdwärmeanlage zum Beheizen für das eigene Heim.

Die Kosten für eine solche Sole-Wasser-Wärmepumpe etwa setzen sich aus der Erschließung der Wärmequelle, der Wärmepumpe selbst, dem Einbau, dem Zubehör und den laufenden Stromkosten zusammen. Für herkömmliche Sonden ist eine Bohrung von 50 m bis zu 100 m notwendig. Dies schlägt bei einem Einfamilienhaus mit einem Preis von etwa 6.000 bis 12.000 Euro zu Buche. Bei einem Mehrfamilienhaus mit rd 1.000 qm beheizter Wohnfläche belaufen sich die Bohrkosten auf ca.35.000 Euro. Da die geoKOAX-Energiezufuhr durch ihre geometrischen und physikalischen Eigenschaften pro Bohrloch höher ist, braucht es entsprechend weniger Bohrlöcher oder weniger Bohrmeter/Bohrloch, was mit einer hohen Grundstücks-Effizienz einhergeht. Insgesamt werden mit der geoKOAX-Speichersonde bis zu 40% weniger Bohrmeter und entsprechend weniger Bohrkosten (!) benötigt. Die damit eingesparten Bohrkosten verringern den „Investitionsabstand“ zur fossilen Energienutzung (Oel/Gas). Bei Einfamilienhäusern sind die Investitionskosten unter den aktuellen Vorschriften der EnEV 2014 (Verschärfung der Anforderungen an den Primärenergiebedarf von Neubauten in einer Stufe um 25 %, ab dem 1. Januar 2016) nahezu gleichauf bei ca.9.500. Bei Großprojekten wirkt sich der „Hebeleffekt“ der geringeren Bohrmeter äußerst positiv aus. Durch die Möglichkeit der Kühlung mit der geoKOAX-Speichertechnologie kann auf die Installation herkömmlicher Klimaanlagen verzichtet werden. Dadurch ergibt sich je nach Qualität und Ausstattung der Anlagen zumindest eine Kostenneutralität. Wahrscheinlicher ist allerdings ein Preisvorteil für die geoKOAX Speichertechnologie.

Die Erdwärmepumpe an sich kostet inklusive Montage zwischen 3.500 und 11.000 Euro. Hightech-Systeme können allerdings auch bis zu 20.000 Euro teuer sein, haben dafür aber einen höheren Wirkungsgrad, der sich langfristig rechnen kann.
Dass Erdwärme-Kosten ganz unterschiedlich sein können, zeigt auch der Preis für den Einbau, denn er hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Für das Zubehör an Verbindungsleitungen sollte man Preise zwischen 500 und 1.500 Euro kalkulieren. Während des Betriebes der Erdwärmeanlage entstehen nur Stromkosten, die natürlich wiederum vom Tarif und vom Verbrauch abhängen. Zusätzlich zum normalen Zähler für den Haushaltsstrom braucht man einen Zähler für die Erdwärmepumpe, da es für diese oft günstigere Tarife gibt.

Fazit: Die Anschaffung einer geoKOAX-Erdwärmeanlage inklusive einer Wärmepumpe ist nicht teurer als der Kauf einer Öl- oder Gasheizung. Die Betriebskosten sind aber viel geringer (50 bis 70 Prozent), außerdem entstehen keine Nebenkosten für Kühlanlagen (Klimaanlagen, Kühltürme, etc.) Kamin, Schornsteinfeger oder Wartung. Bauherren sollten sich daher überlegen, auf die günstige Alternative einer Wärmepumpen-Heizung mit einem geoKOAX-Sondensystem zurückzugreifen.

 

Erdwärme kostet weniger als konventionelle Energie.